Oratorienverein Plochingen und Umgebung

Der Oratorienverein besteht seit 1922 . Die entscheidende musikalische Prägung erhielt der Chor durch Professor K.H. Mäder, der ab 1933 für über 61 Jahre die musikalische Leitung innehatte. Die primäre Zielsetzung des Chores war und ist die Aufführung von Oratorien . In den fast 100 Jahren seines Bestehens wurden fast alle gängigen Oratorien aufgeführt. Sein Reportoire umfasst jedoch nicht nur die geistliche Chormusik, sonder auch weltliche Chorliteratur von der Klassik über Musicals bis hin zu zeitgenössischen Komponisten.
Der Chor selbst besteht derzeit aus etwa 50 Sängerinnen und Sängern - ausnahmslos engagierte Laienmusiker. Verstärkt wird diese Gruppe immer wieder durch interessierte Sänger und Sängerinnen, die projektweise mitwirken.
Im Jahr 2000 übernahm Heidrun Speck die Leitung des Chores. Ihr ist es gelungen, immer wieder neue programmatische Ideen zu entwickeln.

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Chorleitung:

Heidrun Speck studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart Schulmusik mit den Hauptfächern Klavier bei Prof. Pattrick o´Byrne sowie Dirigieren bei Prof. Dieter Kurz und Prof. Helmut Wolf. 
Bereits während des Studiums leitete sie verschiedene Chöre.
Im Jahr 2000 übernahm sie den Oratorienverein Plochingen. Seitdem brachte sie mit dem Chor zahlreiche bedeutende oratorische Werke zur Aufführung. 
Dabei zählt zu ihren Anliegen, neue programmatische Ideen zu entwickeln. So wurde z. B. eine Mozart-Litanei mit John Rutters Requiem kombiniert. Unter dem Titel „Das Verstummen“ wurde W.A. Mozarts Requiem zusammen mit der Vertonung des zeitgenössischen Komponisten Hans Georg Pflüger aufgeführt, der Texte einer Person mit Autismus zu Grunde liegen. 
Außerdem wurde der Zyklus „ Liederatur“ ins Leben gerufen. Darin werden literarische Texte und thematische Vertonungen zusammengeführt. 
In der Alten Steingießerei in Plochingen verbindet der OVP seit einigen Jahren erfolgreich und zur Begeisterung des Publikums Kleinkunst und Chorgesang. 
Auch gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Themen finden in den Konzertprogrammen ihren Widerhall: Karl Jenkins „The armed man: A Mass for Peace“, „Mut tut gut“ oder „Krieg und Frieden“. 
Seit vielen Jahren ist sie als Mitinitiatorin und Seminarleiterin in Pflegeheimen mit der  Idee des „Fürsingens“ (Abendlieder singen mit und für Menschen mit Demenz) und als Leiterin von Singgruppen für ältere Menschen tätig.
Und so beschreibt Heidrun Speck ihre Mission für die Musik und das Singen: „Singen ist Lebenselixier, Ausdruck für Freude und Trauer, Gemeinschaftserlebnis sowie intimes Geschenk an einen einzelnen Menschen.
Dies weiterzugeben ist der  Antrieb für meine chorische Arbeit.“ 
Heidrun Speck arbeitet zudem als Klavierpädagogin und Liedbegleiterin. 
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Stimmbildung:

Die Sopranistin Hanna Kersten wurde 1984 in Aalen geboren. schon als Kind sang sie in verschiedenen Chören mit und erhielt Instrumentalunterricht in den Fächern Querflöte und Klavier. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie im Alter von 13 Jahren, zuerst privat und dann an der Jugendmusikschule Böblingen. Während dieser Zeit tat sie sich als erfolgreiche Preisträgerin bei „Jugend Musiziert“ hervor.
Sie studierte an der Hochschule für Musik Saar Diplomgesangspädagogik und Diplomkonzertgesang bei Prof. Rosemarie Bühler-Fey, sowie Elementare Musikpädagogik
bei Prof. Dr. Dartsch.
2010 sang sie die Uraufführung des Stückes „Dem Sonnengott“ von Thorsten Hansen für Sopran und Ensemble, dass vom saarländischen Rundfunk mitgeschnitten wurde.
In der Spielzeit 2010/2011 wirkte die Sopranistin im Opernchor des Saarländischen Staatstheaters für die Produktion Turandot mit, 2012 dann in Parsifal.
Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet Hanna Kersten als Gesangspädagogin mit SängerInnen aller Altersklassen. Schon während ihres Studiums sammelte Sie Erfahrungen in Einzel -und Gruppenstimmbildung meist als Stimmbildnerin in diversen Chören.
Erste Erfahrungen als Chorleiterin konnte sie ab 2007 durch die Leitung des Kinderchores „Concino“ aus St. Ingbert und ab 2016 mit dem dem Gospelchor „Akzente“ aus Esslingen sammeln.
Anfang 2018 sang sie im Chor bei Disney‘s Musical „Der Glöckner von Notre Dame“ im Apollo Stage Theater Stuttgart mit. Dazu gehörte auch die Stimmbildung des Chores vor der Show.
Seit 2020 kann man sich ihre Art mit der Stimme zu arbeiten auch im Youtubekanal „Vokalmanufaktur“ anschauen.
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Lust zum Mitsingen?

Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen!
Kommen Sie einfach zu einer unserer Proben oder wenden Sie sich an ein Vorstandsmitglied.

Was Sie mitbringen sollten:

Lust und Interesse an der Einstudierung größerer, anspruchsvoller Chorwerke. Ein gewisses Quantum Frustrationstoleranz, wenn sich die 
Freude an einem neuen Stück erst nach einiger Arbeit daran einstellt.
Zwei Stunden Zeit in der Woche zum Besuch der Proben.
Vor den Aufführungen auch mal ein Wochenende.

Was wir bieten:

  • Notenmaterial wird für jedes Stück leihweise gestellt oder alternativ kostengünstig zum Kauf angeboten

  • die intensive gemeinsame Probenarbeit, das Erlebnis großer Aufführungen, aber auch die Geselligkeit bei kleinen Festen und Ausflügen sind Grundlage nicht nur guter persönlicher Kontakte im Chor, sondern auch vieler Freundschaften geworden

  • ein Angebot zur Stimmbildung bei einer ausgebildeten Sängerin. Sowohl in der Kleingruppe, als auch in der gesamten Stimmgruppe (beides 14-tägig)

  • die Möglichkeit an einzelnen Projektteilen mitzuwirken
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Probenort und -zeit:

Probenzeiten
Immer montags 19:30 - 21:30 Uhr
Vor den Konzerten nach Bedarf ein oder zwei Sonderproben.
Generell probenfrei sind die Schulferien.

Probenort:
Musiksaal, Gymnasium Plochingen
Tannenstr. 47, 73207 Plochingen
(siehe auch unter Kontakt "Anfahrt")

Wenn Sie mit dem Auto kommen:
  • parken Sie auf dem Parkplatz beim Hallenbad                                                     (73207 Plochingen, Burgstr. 52)                    
  • Folgen Sie den Schildern"Gymnasium"
Wenn Sie zu Fuß kommen:
  • Gehen Sie am Hallenbad vorbei Richtung Gymnasium. Folgen Sie den Schildern "Gymnasium".

An der Tür werden schon einige Mitsängerinnen und Mitsänger warten, da die Tür bis kurz vor 19.15 Uhr verschlossen ist.


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